Herstellerpreis für Stickstoff-Luftkompressormaschine für die Industrie
Der Stickstoffkompressor ist ein Sondergerät und wird in der Regel kundenspezifisch gefertigt. Der Nennansaugdruck der Maschine reicht von Unterdruck bis zu 4,0 MPa oder höher, der maximale Abgasdruck kann bis zu 15,0 MPa erreichen, das maximale Abgasvolumen bis zu 1500 Nm³/h und die installierte Leistung einer einzelnen Einheit bis zu 55 kW.
Übersicht über den Stickstoff-Boosterkompressor
Der ölfreie Stickstoff-Boosterkompressor (nachfolgend „Kompressor“ genannt) ist ein ölfreier, einfachwirkender Hubkolben-Kleinkompressor. Er ist in verschiedenen Bauformen erhältlich: Einzylinder (Typ ZW), Zweizylinder (Typ VW), Dreizylinder (Typ WW) und Vierzylinder (Typ SW) sowie ein-, zwei-, drei-, vier- und fünfstufig. Die Kühlung erfolgt luft- oder wassergekühlt. Der Kompressor ist für Anwender konzipiert, die reine Gase benötigen und hohe Umweltanforderungen erfüllen müssen. Er kommt ohne Dünnölschmierung aus, und die beweglichen Dichtungen im Zylinder bestehen aus selbstschmierenden Materialien, um eine erneute Verunreinigung des komprimierten Gases zu verhindern. Er eignet sich zur Komprimierung oder Rückgewinnung stabiler Gase wie Reinluft, Stickstoff, Freon und Kohlendioxid. Der Kompressor arbeitet im automatischen Betriebsmodus, ist leckagearm, geräuscharm, benötigt kein Fachpersonal und ist für den Dauerbetrieb zuverlässig.
Diese Kompressorenserie ist eine Sonderanfertigung und wird in der Regel nach Kundenwunsch hergestellt: Der Nennsaugdruck reicht von leichtem Überdruck bis zu 4,0 MPa oder höher, der maximale Förderdruck erreicht 15,0 MPa, das maximale Fördervolumen 1500 Nm³/h und die installierte Leistung einer einzelnen Einheit bis zu 55 kW. Die Kompressoren sind als integrierte, auf einem Rahmen montierte Einheit ausgeführt und alle Teile sind bereits vor Auslieferung werkseitig verbunden. Für den Testlauf müssen lediglich die Zu- und Ablaufleitungen sowie die Stromversorgung angeschlossen werden.
Funktionsprinzip
1. Der Kompressor besteht aus einem Hauptmotor, einem Elektromotor, einem Sockel, einem Rohrleitungssystem, einem Kühlsystem und einem Anzeige- und Steuerungssystem.
2. Der bewegliche Mechanismus des Kompressors ist ein Kurbel-Pleuel-Mechanismus, bestehend aus Kurbelwelle, Pleuelstange, Kolben und weiteren Bauteilen: Der Elektromotor treibt die Kurbelwelle des Kompressors über einen Riemenantrieb an. Die Kurbelwelle treibt die Pleuelstange an, welche wiederum den Kolben in eine lineare Hin- und Herbewegung versetzt. Dadurch ändert sich das Zylindervolumen. Das automatische Luftventil steuert den Ansaug- und Auslassvorgang des Zylinders, um den Gasdruck zu erhöhen. Die Kurbelwelle dreht sich einmal pro Woche und vollendet so einen Arbeitszyklus. Das Gas mit niedrigerem Druck tritt durch den Ansaugstutzen in den Zylinder ein, wird zu Gas mit höherem Druck verdichtet und anschließend zur Verwendung abgegeben.
3. Der Kompressor enthält kein flüssiges Schmiermittel. Kolbenring und Führungsring bestehen aus hochwertigem, selbstschmierendem Polytetrafluorethylen. Alle Hauptteile sind korrosionsbeständig, und alle Lager sind mit Dichtungsringen versehen, um einen zuverlässigen Betrieb der Maschine zu gewährleisten.
Wartung und Wartungsmethoden von Verschleißteilen
1. Luftventil
Die einwandfreie Funktion des Entlüftungsventils beeinflusst direkt das Fördervolumen und den Zwischenstufendruck des Verdichters und ist daher eine seiner Schlüsselkomponenten. Zur Qualitätsprüfung wird häufig der Kerosin-Leckagetest eingesetzt. Nur ein geringfügiges Tropfen ist zulässig; ein hochwertig gefertigtes Entlüftungsventil ist praktisch leckagefrei.
2. Kolbenring, Führungsring
Der Kolbenring ist eine bewegliche Dichtung im Kompressor, während der Führungsring eine Stütz- und Führungsfunktion übernimmt. Sein Material besteht aus Polytetrafluorethylen (PTFE), dem je nach Art des komprimierten Gases verschiedene Füllstoffe beigemischt werden. Die Lebensdauer des Kolbenrings hängt von der Gasart und dem Betriebsdruck ab. Nach dem Ausfall eines Kolbenrings treten Phänomene wie unzureichendes Fördervolumen und langsamer Druckanstieg auf. In diesem Fall muss der Ring ausgetauscht werden. Beim Austausch ist darauf zu achten, dass die Öffnungen der beiden Kolbenringe in den jeweiligen Ringnuten des Kolbens um 180° versetzt sind. Nach dem Ausfall eines Führungsrings nehmen Geräusche und Vibrationen der Maschine zu, und es können sogar Bauteile wie Kolben und Zylinder beschädigt werden. Auch dieser muss umgehend ausgetauscht werden. Bei Umgebungstemperaturen unter 10 °C sollten Kolbenring und Führungsring vor dem Einbau einige Minuten in kochendem Wasser eingeweicht werden, um ein Brechen zu verhindern.
3. Auslass-Rückschlagventil
Der Ausfall des Auslassrückschlagventils wird meist durch den Verschleiß der Rückschlagventilscheibe verursacht, und in der Regel muss nur die Rückschlagventilscheibe ausgetauscht werden.
4. Magnetventil
Im Allgemeinen gelangen Staub oder kleinste Partikel in das Magnetventil und können zu unvollständigem Schließen oder Blockieren führen. Nach Demontage und Reinigung funktioniert es wieder einwandfrei. Entspricht die Stromversorgung nicht den Spezifikationen der Magnetventilspule, wird die Spule im Leerlauf bestromt oder ist die Befestigungsmutter der Spule locker, kann die Spule durchbrennen. In diesem Fall ist ein Austausch der Spule erforderlich. Die zulässige Temperaturerhöhung der Spule nach Inbetriebnahme beträgt 80 °C.
5. Sicherheitsventil
Das Sicherheitsventil dient dem Schutz des Systems und öffnet sich unter normalen Umständen nicht. Bei zu hohem Ein- und Auslassdruck öffnet es sich jedoch teilweise, um Luft abzulassen. In diesem Fall sollte die Ursache überprüft werden. Gelegentlich kann es zu Undichtigkeiten und Luftleckagen kommen, die nach Feststellung umgehend behoben werden müssen (gegebenenfalls kann das Ventil zur Reparatur an unsere Kundendienstabteilung zurückgesendet werden).
6. Sonstige
Benutzer sollten die Maschine regelmäßig von Staub befreien, die Lager rechtzeitig fetten (siehe Typenschild) und defekte Lager von Fachleuten austauschen lassen. Die Kühlwasserleitungen aus Kunststoff oder Gummi wassergekühlter Maschinen sollten in der Regel alle zwei Jahre erneuert werden, um Alterung und Wasserleckagen vorzubeugen. Der Antriebsmotor muss regelmäßig von Elektrikern gemäß den geltenden Vorschriften gewartet werden.





