Adsorptionsdruckparameter für PSA-Stickstoff- und Sauerstofferzeugungssysteme

Adsorptionsdruckparameter für PSA-Stickstoff- und Sauerstofferzeugungssysteme

11-06-2025

Bei Druckwechseladsorptions-Luftzerlegungsanlagen (PSA) gelten folgende Standardadsorptionsdrücke:

- PSA-Sauerstoffgeneratoren: Arbeiten typischerweise bei 5,5 bar unter Verwendung von Zeolith-Molekularsieben

- PSA-Stickstoffgeneratoren: Arbeiten normalerweise bei 7-8 bar mit Kohlenstoffmolekularsieben (CMS).

Diese optimierten Druckbereiche gewährleisten:

• Maximale Adsorptionseffizienz für jeden Molekularsiebtyp

• Ideale thermodynamische Arbeitsbedingungen

• Ausgeglichener Energieverbrauch und Produktionsleistung

Folgen eines zu hohen Adsorptionsdrucks (>8 bar für N₂; >5,5 bar für O₂):

1. Energieineffizienz:

   - Erfordert einen höheren Kompressionsenergieeintrag

   - Erhöht den spezifischen Stromverbrauch (kWh/Nm³)

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2. Mechanische Belastung:

   - Beschleunigter Verschleiß an den Innenteilen des Adsorptionsgefäßes

   - Verringerte Ermüdungslebensdauer des Druckbehälters

3. Abbau des Adsorbens:

   - Zusammenbruch der CMS-Porenstruktur/Zeolithkristallbeschädigung

   - Verkürzte Nutzungsdauer des Adsorptionsmittels (<3 Jahre im Vergleich zu den üblichen 5-8 Jahren)

4. Prozessinstabilität:

   - Ungleichmäßige Gasströmungsverteilung

   - Schwankungen der Produktreinheit (±0,5-2% Abweichung)

5. Sicherheitsrisiken:

   - Erhöhtes Leckagepotenzial an Flanschverbindungen

   - Höhere Explosionsgefahr in Sauerstoffsystemen

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*Hinweis: Alle Druckwerte beziehen sich auf den Überdruck (barg) bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C. Die tatsächlichen Betriebsparameter können je nach Siebspezifikation und Anlagenauslegung um ±0,3 bar abweichen.

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